Mittellandkurier Oktober 2019

Barleber Delegation zum Tag der Gemeinde in Lukavac (Bosnien & Herzegowina)

Bei dem Besuch des Bürgermeisters der Gemeinde Lukavac, Prof. Edin Delic, im Juni 2018 in Barleben anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen der Gemeinde Lukavac (B&H) und der Gemeinde Barleben wurde von beiden Seiten der Wille zur Fortsetzung der partnerschaftlichen Beziehungen ausgedrückt.

Eine erste Fortsetzung fand auf Einladung des Bürgermeisters der Gemeinde Lukavac durch den Besuch einer Barleber Delegation zum Tag der Gemeinde Lukavac am 18. September statt. Jens Sonnabend als stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Barleben, Reinhard Lüder als stellvertretender Vorsitzender des Gemeinderates, Dieter Montag als Vorsitzender des Partnerschaftsvereins IDOL e.V., sowie Franz-Ulrich Keindorff und Hennry Hass vom IDOL-Verein traten die Reise an.

Die Gemeinde Lukavac feierte am 18. September den Jahrestag der Neugründung der Gemeinde nach dem Bürgerkrieg zwischen Bosnien und Serbien in den Jahren 1992 bis 1995. Auf der Festveranstaltung zum Jahrestag überreichte Prof. Edin Delic eine Urkunde an die Gemeinde Barleben für die freundschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Kommunen in den vergangenen 11 Jahren, die von Franz-Ulrich Keindorff in Empfang genommen wurde.
Bei der anschließenden Ehrung für die gefallenen Widerstandskämpfer im 2. Weltkrieg und der Toten im Bosnienkrieg legte auch die Barleber Delegation einen Blumenstrauß an den Ehrenmalen ab.

Neben dem Besuch eines Bio-Bauernhofes für den Anbau von Gemüse, Herstellung von Ziegenkäse und anderen landwirtschaftlichen Produkten nahmen die Barleber an der Tech-Cruise Conference teil, einer zweitägigen IT-Veranstaltung zu Herausforderungen und Chancen, E-Government in der modernen öffentlichen Verwaltung und Geoinformationssystem in der kommunalen Selbstverwaltung:
In den Gesprächen mit dem Bürgermeister Prof. Edin Delic und den Vertretern aus der Gemeindeverwaltung Lukavac wurden verschiedene Projekte angeregt, die mit der Unterstützung des IDOL-Vereins in nächster Zukunft die freundschaftlichen Beziehungen beleben sollen.
So soll es ein gemeinsames Projekt im Rahmen des Erasmus-Programms mit der Gemeinschaftsschule Barleben, der Mittelschule Lukavac und einer weiteren Bildungseinrichtung aus einem weiteren Land geben. Im sportlichen Bereich werden die Handballer aus Lukavac zum Bördecup 2020 in Barleben eingeladen und es wurde der Kontakt zwischen dem Karatestützpunkt Lukavac und dem Hatsuun Jindo Karateclub Magdeburg-Barleben zu gegenseitigen Vergleichen hergestellt.
Jens Sonnabend sprach eine Einladung an Prof. Edin Delic zum Besuch der nächsten Kooperationsbörse im Jahr 2020 in Barleben aus.

Gemeindefest Lukavac 2019

 

Von links: Sead Suljic (Bau- und Wirtschaftsamtsleiter Lukavac), Dieter Montag, Jens Sonnabend, Edin Delic (Bürgermeister Lukavac), Hennry Hass, Reinhard Lüder, Franz-Ulrich Keindorff

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Juli 2019

Barleber auf dem Bürgermarkt in Wittmund

Bürgermarkt vom 19.07. bis 21.07.2019 in der Partnerstadt Wittmund    

Auf Einladung des Bürger- und Verkehrsvereins Wittmund weilten vom 19.07. bis zum 21.07.2019, der Barleber Bürgermeister Frank Nase, Mitglieder des Partnerschaftsvereins IDOL und des Heimatvereins Barleben in der Partnerstadt Wittmund zum Bürgermarkt.

Die Mitglieder der Barleber Delegation nahmen am offiziellen Empfang des Bürgermeisters im Rathaus und an der Ernennung des neuen Schirmherrn, Landrat des Landkreises Wittmund Holger Heymann, teil.

 

 

 

 

 

 

 

 

von links: Dieter Montag, Günter Hille, Franz-Ulrich Keindorff, Frank Nase, Holger Heymann, Rolf Clausen

Während des traditionellen Rundgangs mit dem neuen Schirmherrn hatten wir wieder die Möglichkeit viele Vereine kennenzulernen, aber auch die Gelegenheit bestehende Beziehungen zu pflegen.

Für uns ist es wichtig, diese Kontakte aufrecht zu erhalten, denn

haben wir doch gerade mit Wittmund einen engen Kontakt. So konnten wir beispielsweise absprechen, wer zum Tag der Regionen nach Barleben kommt, wann welche Veranstaltungen stattfinden werden und welche gemeinsamen Projekte geplant werden.

Wir sind mit vielen Ideen im Gepäck wieder nach Barleben zurückgefahren und werden uns nun mit den Vereinen in Barleben austauschen, was möglich und machbar ist.

 

 

 

 

 


Juni 2019

Reise nach Nebelschütz

Auf Einladung des IDOL-Vereins unternahmen Mitglieder des 1. Barleber Skatsportvereins eine Reise nach Sachsen

Von Wolfgang Fabich

Sonnabend, 15. Juni 2019, 11 Uhr, 29 °C. Bei sengender Hitze begann vom Parkplatz am Barleber LIDL aus eine kleine Delegation des Barleber IDOL-Vereins, angeführt durch den Vorsitzenden Dieter Montag sowie Annemarie und Franz-Ullrich Keindorff vom Heimatverein und zwei Mitgliedern des 1. Barleber Skatsportvereins e.V., die fast dreistündige Reise ins sächsische Nebelschütz.

Wir alle waren dem Erfinder der Auto-Klimaanlage sehr dankbar, war doch die Temperatur im Innenraum viel angenehmer als die des Umfelds. Nach einer kurzen Pause im sächsischen Rasthof „Dresdner Tor“, wo wir unseren Flüssigkeitsbedarf auffüllten, kam unsere kleine Gruppe, bestehend aus zwei Autos, gegen 14:30 Uhr in der Nebelschützer Pension „Brigitte“ an. Hier begann nach dem Empfang der Zimmerschlüssel und kurzem Frischmachen unser kleiner Rundgang durch die Gemeinde, die nicht umsonst das Tor zur sorbischsprachigen Oberlausitz genannt wird und als schönstes Dorf Sachsens ausgezeichnet wurde. Die Führung übernahm Franz-Ulrich Keindorff, der mit uns als Ortskundiger einen kleinen Rundgang unternahm, auch, um nach einer Möglichkeit des Mittagessens zu suchen. War doch das Frühstück für uns alle die letzte Mahlzeit, die wir vor Fahrtantritt zu uns genommen hatten. Leider fanden wir im Ort keine geöffnete Gaststätte oder einen Supermarkt. Somit blieb uns nichts weiter übrig, als auf den Zeitpunkt zu warten, an dem wir uns mit dem Bürgermeister der Gemeinde, Thomas Zschornak, trafen. Um 16:00 Uhr war es soweit. Der Nebelschützer Bürgermeister begrüßte uns ganz herzlich und bot an, Kultur und Mittagessen zusammenzulegen. Wir fuhren zur etwa 15 Minuten entfernten Schwarzkollmer „Schwarzen Mühle“. Hier finden auch die alljährlichen „Krabat-Festspiele“ statt.

Die Teilnehmer der Reise (von links nach rechts): Annemarie und Franz-Ullrich Keindorff, Dieter Montag, Wolfgang Fabich, Joachim Kröning und der Nebelschützer Bürgermeister Thomas Zschornak.

Die Mühle ist Grundlage für die authentischen Geschichten, Sagen und Verfilmungen der Figur „Krabat“ alias Johann von Schadewitz mit dem Ziel, die historische und vielfach in der Literatur beschriebene „Schwarze Mühle“ als einzigartiges Kulturangebot in der Lausitz zu realisieren. Das mit der Kultur hatte also gut geklappt. Aus dem erhofften Mittagessen  wurde dagegen leider nichts, da wegen der laufenden Proben für die „Krabat-Festspiele“ die Gaststätte durch die Schauspieler genutzt wurde. Nun, egal. Wir fuhren ja noch den Miltitzer „Krabat-Steinbruch“ an. Hier sollte später am Abend der Höhepunkt und eigentliche Grund für unsere Einladung, das „Folk-Festival“, stattfinden.

Thomas Zschornack führte uns durch das Areal und zeigte uns stolz die Anlage, die ganz nach umweltgemäßen Richtlinien angelegt wurde. Die vielen Insektenhotels und Hochbeete mit Kräutern und Pflanzen, dazwischen Skulpturen von Künstlern, die an den regelmäßigen Workshops teilnahmen, sind ein beeindruckendes Beispiel der Permakultur. Sie ist ein Konzept, das auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen zielt. Der Bürgermeister organisierte hier auch etwas zu Essen für uns. Es gab selbstgebackenes Brot, Feldsalat und Kräuterquark, der vegan hergestellt wurde (ohne Milch). Alles schmeckte übrigens sehr gut!

Danach fuhren wir kurz in die Pension, wo wir den Koffer mit den Spielkarten, unsere Chronik und die Jubiläumszeitung (25jähriges Bestehen) unseres Landesverbandes für die Ausstellung holten und uns für den Abend rüsteten. Wir bekamen von den Organisatoren einen Tisch gestellt, auf dem wir die mitgebrachten Exemplare dem Publikum präsentieren konnten.

Vereinsmitglied Joachim Kröning präsentierte während des Musikevents seine Kartensammlung dem interessierten Festivalteilnehmern.

Gegen 20:30 Uhr begann das „Folk-Festival“, an dem drei Künstlergruppierungen teilnahmen. „Grift“, „Jacke Schwarz“ und „Sangre de Muerdago“ präsentierten nacheinander Musik, die einen interessanten und außergewöhnlichen Kontrapunkt zum normalerweise täglich von den Radiostationen dargebotenen musikalischen Einheitsbrei darstellte. Die etwa 200 angereisten Gäste fanden das auch. Sie waren sehr enthusiastisch und ließen sich von der „Magie der Stimmen und Klänge“ tragen. Das Publikum applaudierte euphorisch und auch Bravo-Rufe waren zu hören. Das konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die dargebotenen Lieder noch ein Nischendasein im reichhaltigen Musikangebot darstellten. Die lange Autofahrt und die geballten Informationen, verbunden mit der zu Fuß zurückgelegten Wegstrecke, forderten gegen 23:15 Uhr ihren Tribut und so fuhren wir zurück in die Pension.

Am nächsten Morgen war für 8:30 Uhr das Frühstück angesetzt. Wir trafen uns alle nach mehr oder weniger erholsamem Schlaf in Frühstücksraum, wo frische Brötchen, Butter, Marmelade, eine Platte mit Wurst, Schinken und Käse sowie Kaffee und Tee auf uns warteten. Nach dem Frühstück verabschiedete uns der Bürgermeister recht herzlich. Wir bedankten uns für die Einladung und die vielen interessanten Informationen und waren sehr von den vielen umweltfreundlichen Projekten der Gemeinde angetan. Sie zeigten uns, dass praktizierter Umweltschutz an der Basis beginnt. Nur wenn er durch die Bürger initiiert, mitgetragen und gelebt wird, hat er eine Chance auf Erfolg. Alles andere ist zum Scheitern verurteilt. Auch für Barleben gibt es in puncto Umsetzung von Umweltprojekten hier sicherlich einige Ansatzpunkte, die überlegenswert sind.

 


April 2019

Barleber sind zu Gast in Ostfriesland

Gemeinde bei Gewerbeschau repräsentiert

Die gelebte Partnerschaft zwischen der Stadt Wittmund und der Gemeinde Barleben hat seit 20 Jahren vielfältige Gesichter. So finden im Jahresverlauf mehrmals gegenseitige Besuche zu unterschiedlichen Anlässen statt. Deshalb war es selbstverständlich, dass auf der kürzlich vom 12 bis 14. April in Wittmund stattgefundenen Gewerbeschau auch ein Barleber Stand zu finden war. Betreut durch Mitglieder des Idol-Vereins und des Barleber Heimatvereins e.V. erfuhren die Besucher in angenehmen Gesprächen Näheres über die Arbeit der beiden Vereine aber auch zum Beispiel über Naherholungsmöglichkeiten in unserer Region. An allen drei Tagen war das Interesse mehr über die Partnergemeinde zu erfahren sehr groß, so war der Barleber Stand stets gut besucht.

 

Der Barleber Stand wurde betreut von den Mitgliedern des Heimatverein Barleben e.V. in ihren historischen Trachten Heike und Norbert Hildebrandt, sowie Annemarie Keindorff, neben den Vertreter des Idol-Vereins Franz-Ulrich Keindorff (gleichzeitig auch Mitglied im Heimatverein) und Patrick Säuberlich

 


Mittellandkurier Februar 2019

 

 

Der Vorstand des Partnerschaftsvereins IDOL e. V. mit dem neuen Vorsitzenden Dieter Montag, Stellvertreter Franz-Ulrich Keindorff sowie Hennry Hass und Andreas Marx. Es fehlt krankheitsbedingt Christine Lucke.

 

Die Mitglieder des Partnerschaftsverein IDOL e. V. trafen sich am 23. Januar zu ihrer Jahreshauptversammlung. Gleichzeitig musste satzungsgemäß ein neuer Vorstand gewählt werden. Die Vorsitzende Petra Görs berichtete den anwesenden Mitgliedern über die abgelaufenen Geschäftsjahre 2017 und 2018 und verlas den Rechenschaftsbericht des Vorstandes. Der Partnerschaftsverein hat auch in den Jahren 2017 und 2018 seine Arbeit und Aktivitäten erfolgreich fortgesetzt. Vierzehn Projekte und Aufgaben standen auf dem Jahresplan für 2017, zwölf auf dem Jahresplan für 2018, 16 konnten davon in den beiden Jahren realisiert werden. Hierbei standen die Projekte der Zusammenarbeit mit den Partnergemeinden und der Jugendarbeit im Vordergrund. Mit der Annahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und des Berichts der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Für die Neuwahl des Vorstandes standen Petra Görs und Nancy Goldmann nicht mehr zu Verfügung. Neuer Vorsitzender des Vereins ist Dieter Montag, stellvertretender Vorsitzender ist Franz-Ulrich Keindorff. Hennry Hass, Andreas Marx und Christine Lucke sind die weiteren Mitglieder des Vorstandes. Ein erster Vorschlag für den Arbeitsplan 2019 wurde diskutiert. Er enthält Projekte zur Pflege der Zusammenarbeit mit den Partnergemeinden und der Unterstützung anderer Vereine. Hier sind die Projekte zur Pflege der Partnerschaften mit Lukavac, Tsa-revo, Wittmund, Notre Dame d’Oé und Nebelschütz zu nennen. Die Zusammenarbeit mit den Mitgliedsvereinen und anderen Vereinen in der Gemeinde Barleben zur Unterstützung bei kulturellen und sportlichen Aktivitäten soll verbessert werden.  H.Hass
Quelle: Mittellandkurier


Volksstimme 26. Januar 2019

Der Idol-Verein hat eine neue Spitze

Dieter Montag leitet künftig die Geschicke des Partnerschaftsvereins aus Barleben

 

An der Spitze des Barleber Vereins „Idol“ sind die Karten neu gemischt worden. Dieter Montag wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der Verein möchte auch im neuen Jahr die Zusammenarbeit mit den Partnergemeinden und anderen Vereinen pflegen.

Von Vivian Hömke Barleben ●

 

Auf der Jahreshauptversammlung des Barleber Partnerschaftsvereins „Idol“ ist am Mittwoch ein neuer Vorstand gewählt worden.Der Vorstand IDOL e.V. Barleben Nachdem sich die bisherige Vereinschefin Petra Görs nicht mehr als Kandidatin für die Spitze hatte aufstellen lassen, sind die Karten neu gemischt worden. Neuer Vorsitzender ist Dieter Montag, zum Stellvertreter wurde Franz-Ulrich Keindorff gewählt. Weiterhin zum Vorstand gehören Hennry Hass und Andreas Marx, neu dazugekommen ist Christine Lucke. Trotz des Wechsels haben sich die Ziele des Vereins nicht geändert. Auch 2019 möchten sich die Idol-Mitglieder darum kümmern, die freundschaftlichen Beziehungen sowohl zu den Partnerkommunen Lukavac, Tsarevo, Wittmund, Notre-Dame-d‘Oé und Nebelschütz als auch zu den anderen Vereinen der Gemeinde zu pflegen. Alle Projekte, die die Zusammenarbeit stärken sollen, stehen laut Dieter Montag noch nicht fest. „Die Pläne sollen auf der nächsten Leitungssitzung am 4. Februar konkretisiert werden“, sagte er der Volksstimme. Drei Termine konnte er jedoch schon nennen: So plant der Idol-Verein für den 14. April einen Besuch in Wittmund, um an einer Gewerbeschau teilzunehmen. Knapp zwei Wochen später wollen die Ostfriesen dann nach Barleben kommen und an den Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum des Schützenvereins teilnehmen. Zudem möchte der Partnerschaftsverein im Mai nach Lukavac in Bosnien und Herzegowina reisen, um dort ebenfalls an einer Gewerbeschau teilzunehmen. Genutzt wurde die Jahreshauptversammlung von der bis dato amtierenden Vorsitzenden Petra Görs auch, um die vergangenen zwei Vereinsjahre Revue passieren zu lassen. 14 Projekte und Aufgaben hatten auf dem Jahresplanes für 2017, zwölf auf jenem für 2018 gestanden, 16 konnten davon insgesamt realisiert werden. „Hierbei standen die Projekte der Zusammenarbeit mit den Partnergemeinden und der Jugendarbeit im Vordergrund“, fasst Hennry Hass zusammen.

Quelle: Volksstimme vom 26.01.2019